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Am wenigsten Redezeit, am meisten Applaus.

Auf dem Podium: Hilde Mattheis, Ulrike Höfken, Karin Binder, Annette Schavan
Auf dem Podium: Hilde Mattheis, Ulrike Höfken, Karin Binder, Annette Schavan

Karin Binder punktete bei der Podiumsdiskussion zur Veranstaltung „Vielfalt ernährt die Welt, natürlich ohne Gentechnik“

Ca. 6000 Leute besuchten am Sonntag, den 13.9.09 die Großveranstaltung gegen Gentechnik auf dem Münsterplatz. Bei strahlend schönem Wetter trafen sich Vertreterinnen der Fraktionen von CDU, SPD, den Grünen und der LINKEn. Die FDP entsandte niemanden zu diesem wichtigen Thema.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Bernhard Hübner (von der taz).
Bundesbildungsministerin Annette Schavan spürte von Anfang an den massiven Gegenwind aus dem Publikum. Sie unterstellte daraufhin, daß die Mehrheit nicht in Forschung investieren wolle, aber es ging den Protestierenden natürlich darum, daß nicht in Gentechnik investiert werden soll.
Schavan hatte Probleme, eine Antwort auf die Frage zu finden, wieso Gentechnik überhaupt nötig sei. Sie sagte nach einiger Zeit, daß dies wegen des Bevölkerungswachstums sei und führte sogar das Argument „Nachhaltigkeit“ ins Feld. Daraufhin wurde sie wieder lautstark ausgebuht.
„Ich höre erst auf, wenn ich aufhören will“, war ihre ebenso barsche wie hilflose Reaktion darauf.

Auch die Grünen-Vertreterin, Ulrike Höfken, sowie Hilde Mattheis von der SPD bekamen nicht sehr viel Applaus.

Karin Binder, verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE brachte das Problem zur Sprache, daß viele Menschen arm sind und daß ihnen suggeriert wird, daß gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel billiger seien als andere.

Auf die Frage, warum Gentechnik als ein gefährlicher und unumkehrbarer Eingriff in die Natur anzusehen ist, antwortete Karin Binder, daß dies allein schon deshalb der Fall ist, weil es eben noch keine Beweise gibt, daß es nicht schädlich ist. Solange dieses Risiko nicht ausgeschlossen werden kann, ist es unverantwortlich, solche Pflanzen aufs Feld zu bringen.
Sie strich den Vorteil der kleinteiligen Landwirtschaft heraus, wie sie in Bayern und Baden-Württemberg üblich ist.

Karin Binder erntete große Zustimmung bei den ZuhörerInnen für ihre Beiträge.

Als Schlußfrage wurden die Vertreterinnen der Fraktionen nach ihrer Vision der Landwirtschaft in zehn Jahren gefragt.

Hilde Mattheis setzte auf regionale Vermarktung und auf den Erhalt der Konkurrenzfähigkeit.

Ulrike Höfken strich die Wichtigkeit der umwelt- und zielgerichteten Landwirtschaft heraus, sowie die Dezentralität.

Karin Binder forderte, wegzugehen von den unsinnigen Exportsubventionen, die Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft und des Bio-Landbaus, weg vom Agro-Sprit. Landwirte müssen von ihrer Arbeit leben können. Deshalb sind faire Preise für die ErzeugerInnen notwendig.

Annette Schavan nannte „Wahlfreiheit“ als Beitrag zu internationaler Verantwortung.

Als Geschenk bekamen alle vier Rednerinnen das Buch „Genfood nein danke!“ überreicht.

 

 

 

Ab 19.00 Uhr war Karin Binder zum Bürgergespräch in der Gaststätte Blauflesch.

DIE LINKE kämpft gegen Gentechnik.

Die Themen waren unter anderem:

  1. Rente ab 60 ohne Abschläge

  2. 30-Stunden-Woche: ein großer Vorteil hierbei wäre die Möglichkeit zur laufenden Qualifizierung der Menschen. Außerdem ist die Leistungsfähigkeit in den ersten 30 Stunden höher. Aus diesem Grund stellen so viele Betriebe die Leute nur in Teilzeit ein.

  3. Ganztagesschule: Kinder lernen voneinander mehr als von Erwachsenen

  4. Ampelkennzeichnung für Lebensmittel (zur schnellen Übersicht über Fett-, Salzgehalt etc.)

  5. Problematik des Lissabon-Vertrags


Wir danken Karin Binder für ihren Besuch in Ulm: für ihre sachkundigen Beiträge bei der Podiumsdiskussion, sowie ihren interessanten Abendvortrag mit anschließendem Gespräch.

„Schauen Sie auch, ob Käse drin ist, wenn Käse drauf steht.“

Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land.

Gedanken zur Wahlkampfveranstaltung der CDU in Ulm.

Angela Merkel spricht über den mangelnden Verbraucherschutz, der stattgefunden hat in ihrer Legislaturperiode.

Oder bezog sich diese Frage doch eher auf die von ihr favorisierte und angestrebte schwarz-gelbe Koalition?

Fakt ist, es gab viel Protest an diesem verregneten Nachmittag auf dem Münsterplatz. Milchbäuerinnen waren bereits am Tag zuvor angereist zur Großveranstaltung „Vielfalt ernährt die Welt“. Sie hatten auf dem Münsterplatz übernachtet und kommentierten viele Äußerungen der Kanzlerin mit lautem Geläut ihrer Kuhglocken, sowie Protestrufen. Sie forderten einen fairen Milchpreis.

Auch Transparente gegen Atomkraft, gegen Gentechnik, für Frieden und für den bundesweiten Volksentscheid waren bei der Veranstaltung zu sehen.

Jedes einzelne dieser Themen ist Grund genug, die CDU abzuwählen.

Der Protest der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zeigte, wie wichtig Ihnen diese Themen sind.

Die Alternative für mehr Gerechtigkeit, mehr Umweltschutz und eine Politik des Friedens ist DIE LINKE.

Gehen Sie wählen am 27. September.

 

Originelle Wahlkampferöffnung der Partei DIE LINKE.

Wahlkampferöffnung in Ulm - Die linke Ulmer Schachtel

DIE LINKE wählen, statt auswandern!

Auch wenn die aktuelle Lage in Deutschland "zum Auswandern" ist, empfiehlt DIE LINKE eher, sich parteipolitisch für bessere Verhältnisse im Lande zu engagieren.
Dafür wirbt sie einfallsreich mit Hilfe einer modernen Ulmer Schachtel (siehe Foto), auf der sie mit Plakaten Vorschläge zu Problemlösungen aufzeigt. 
Eine originelle Idee, die mit alter Neu-Ulmer und Ulmer Tradition verbunden ist.
Die "Ultimo Ulmer Schachtel" ist dieser Tage zusammen mit ihren Wahlkampfinfobussen in Ulm und um Ulm herum zu bestaunen. (allg. Standort: unter DB-Brücke, Neu-Ulm).

Amoz Horn
Gerd Lachenmaier

Walter Schmid ist Kandidat der Ulmer LINKEN zur Bundestagswahl

Zur Website von Walter Schmid, Bundestagskandidat der Ulmer LINKEN
Walter Schmid, Bundestagskandidat

Die Bundestagswahl am 27. September wird darüber entscheiden, ob dem momentan herrschenden Neoliberalismus bzw. Raubtierkapitalismus Paroli geboten werden kann. Eine eventuelle schwarz-gelbe Koalition in der nächsten Legislaturperiode hätte schwerwiegende Folgen für "die da unten", allerdings nicht für "die da oben". Die würden weiterhin dafür sorgen, daß die Vermögensumverteilung von unten nach oben geschieht anstatt umgekehrt. Steuererleichterungen gingen zu Lasten des Sozialstaates, Deregulierung feierte weiter fröhliche Urständ, das Zweiklassen-Gesundheitssystem würde zementiert und das Recht auf menschenwürdiges Leben für alle noch tiefer untergraben.

Wer das und weitere Unmenschlichkeiten nicht möchte, der bzw. dem bleibt nur, LINKS zu wählen, und zwar mit Erst- und Zweitstimme. DIE LINKE und damit auch ich als Direktkandidat steht für die Schaffung sozialer Verhältnisse, für den Ausbau der direkten Demokratie und für Frieden. DIE LINKE ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die sagt: Deutsche Soldaten raus aus Afghanistan – und zwar sofort. Und ich bin der einzige Direktkandidat im Wahlkreis Ulm/Alb-Donau, der diese Forderung stellt.

Ein Wort noch zum oben erwähnten "Raubtierkapitalismus". Eigentlich ist das doppelt gemoppelt bzw. ist die Erweiterung "Raubtier" unnötig. "Kapitalismus" reicht schon, um ein System zu kennzeichnen, das auf Profitmaximierung für einige wenige abzielt. Die restlichen Menschen bekommen nur so viel, wie sie benötigen, um ihre Arbeitskraft zu erhalten. Diese Wirtschaftsordnung gilt es zu überwinden, und nirgendwo im Grundgesetz ist festgeschrieben, daß "Kapitalismus" die Wirtschaftsform für die Bundesrepublik Deutschland sein muß. "Demokratie" heißt die Staatsform, die das Grundgesetz für Deutschland vorsieht, und zur demokratischen Staatsform steht DIE LINKE in vollem Umfang. Ein kapitalistisches Wirtschaftssystem lehnt sie ab – es dient nicht dem Allgemeinwohl.

Also:

Erststimme am 27. September für Walter Schmid, DIE LINKE.

Zweitstimme für DIE LINKE.

Zur Website von Walter Schmid