Liebe Bürgerinnen und Bürger
DIE LINKE tritt zur Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 in Ulm mit einer starken Liste an. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen unsere 33 Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen. Sie werden sehen, dass die Zusammensetzung der Liste ein breites Spektrum unserer Bevölkerung abdeckt.
Vor allem wollen wir Lobby der Schwachen und Benachteiligten in unserer Stadt sein. Die Umverteilungspolitik der letzten Jahrzehnte ist in gnadenloser Weise auch in Ulm angekommen. Allein in Ulm leben mehr als 2000 Kinder in Armut. Immer mehr Menschen können sich ein menschenwürdiges Leben nicht mehr leisten. Dazu kommt ein aufkeimender Rechtsextremismus. Dies zu bekämpfen ist eine der wichtigsten Aufgaben, die sich DIE LINKE gestellt hat. Soziale Teilhabe am kommunalen Leben muss für ALLE möglich sein.
Unser Engagement orientiert sich an der Forderung, dass Politik viel stärker im öffentlichen Raum stattfinden muss. Wir wollen nicht wie andere Parteien alles hinter verschlossenen Türen ausklüngeln. Wir stehen für mehr Transparenz und Ehrlichkeit und wollen ein "Gläsernes Rathaus". Das bedeutet für uns, dass alle dort gefassten Beschlüsse nachvollziehbar und transparent sein müssen.
Wir laden Sie ein, bei uns mitzumachen. Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen und geben sie unserer Liste am 7. Juni alle Ihre 40 Stimmen.

Mehr Demokratie in Ulm - Keine weiteren Privatisierungen!
Ich fordere mehr Bürgerbeteiligung an kommunalen Entscheidungen. Wir brauchen den Bürgerhaushalt und den Bürgerentscheid !
Mehr Demokratie heißt auch keine weitere Privatisierung. Wohin die führt zeigt das Atlantis: Hier hat der Private ein Jahrzehnt lang abgewirtschaftet und abkassiert und jetzt zahlen die Gemeinden die Millionenzeche für die fällige Sanierung!
Genauso fordern wir die vorbehaltlose Aufklärung über die Ulmer Cross- Border- Leasing Risiken und ein Konzept zur vollständigen Risikoabsicherung!
Verkehrsberuhigung durch Förderung des öffentlichen Nahverkehrs!
Wir befürworten den straßenbahngestützten Ausbau des Liniennetzes. Der öffentliche Nahverkehr muß leistungsfähiger und bezahlbar werden! Das 1 €-Ticket im Stadtgebiet, bessere Taktung, größere Kapazitäten zu Stoßzeiten und kürzere Fahrzeiten sind unsere Kernforderungen.
1961 wurde ich in Neu-Ulm geboren.
Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre machte ich mich im Bereich Innenausbau selbständig und errichte seither in Ulm und um Ulm herum Betriebsbüros und Lagereinrichtungen.
Ich habe 2 Kinder Carla (9) und Julius (8), meine Frau ist Beamtin.
Im Gründungsjahr 2004 trat ich der WASG bei und seit der Fusion engagiere ich mich bei der LINKEN.

Mensch und Umwelt an erster Stelle!
Unabhängig von Einkommen und Herkunft der Eltern müssen jedem Kind in Ulm die gleichen Bildungschancen zugänglich sein. Deshalb brauchen wir in den Kindergärten eine gezielte Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund. Ebenso müssen Mittel bereitgestellt werden für Schulsanierungen. Denn: Jede Investition in Bildung ist eine Investition in die Zukunft. Auch setze ich mich besonders ein für eine konsequente Umweltpolitik in der Stadt. Neue Wege in der Verkehrsplanung und Energiewirtschaft sind erforderlich, um die Lebensqualität aller nachhaltig zu verbessern.

Für eine menschliche soziale Gerechtigkeit!
Es müssen Regelungen gefunden werden, die sozial schwachen Frauen ein besseres Leben ermöglichen. Frauen mit Migrationshintergrund müssen zum Beispiel mit kostenlosen Sprachkursen oder Umschulungen bei der Integration ins Erwerbsleben unterstützt werden.
Für arbeitende sozial schwache Famillien müssen kostenlose Kindertagesstätten eröffnet werden. Ich setze mich für mehr Demokratie bei öffentlichen Entscheidungen ein. Deshalb fordere ich die Einführung eines Bürgerhaushalts und mehr Bürgerentscheide.

Armut bekämpfen - soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen!
In Ulm leben mehr als 2000 Kinder in Armut. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass diese Kinder in Ulm nicht ausgegrenzt werden. Kostenloses Schulessen, kostenloser Eintritt zu Kulturveranstaltungen und Ausbau der Betreuungsangebote sind hier unsere Ansatzpunkte.
Damit Ulm ökologischer wird, fordern wir den straßenbahngestützen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und setzen uns für niedrigere Ticketpreise ein. Eine Busfahrt darf nicht mehr als einen Euro kosten!

Kinder und alte Menschen bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit!
Armut kenne ich als Betreuerin von Senioren und Kindern. Mit der Partei DIE LINKE setze ich mich für einen höheren Anteil an den Steuereinnahmen für die Stadt Ulm ein - Gegen die Armut für: gleiche Bildungschancen, Betreuung von Schülerinnen und Schülern durch Fachpersonal in Ganztagsschulen, mehr Jugendsozialarbeit, kostenlose Mahlzeiten in Schulen und Kindergärten, eine menschenwürdige Altenpflege!
Ulm braucht finanzielle Spielräume für investive und soziale Aufgaben!

Mehr Sozialwohnungen für finanziell schwächere Bürger - Bildung für alle!
In Ulm warten mehrere Hundert finanziell schwächere Familien und Alleinstehende auf eine bezahlbare Wohnung. Ich fordere mehr finanzielle Mittel für den sozialen Wohungsbau. Ebenso fordere ich Unterkünfte von der Stadt Ulm für Obdachlose, damit ihre Chancen zur Integration verbessert werden.
Für unsere Jugendlichen mit Migrationshintergrund fordere ich mehr deutsche Sprachkurse damit sie einen Schulabschluss erhalten und eine Berufsaus-bildung beginnen können.




Ulm braucht Solidarität!
Nach genauer Beobachtung unserer Stadtentwicklung und dem mehrfachen Besuch von Gemeinderatssitzungen bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass auch in Ulm, also auf kommunaler Ebene, neoliberale Denk- und Verhaltensweisen überhand genommen haben. Die Linksfraktion im Gemeindeparlament soll dafür sorgen, dass die öffentliche Daseinsfürsorge der Bürger wieder sichergestellt wird. Dazu einige wichtige Stichpunkte:
Mehr Mittel für Schulen und Bildung (auch VH) Wiederaufnahme des 5-Linienkonzeptes (ÖNPV) Förderung des sozialen Wohnungsbaues Kommunales Wahlrecht auch für Nicht-EU-Bürger Keine Public Private Partnership (PPP) Gläserner Gemeinderat Mehr Transparenz und Information für die Bürger bei wichtigen Entscheidungen
Ich wurde 1954 in Ulm geboren.
Von Beruf bin ich Maschinenbauer, ich mache aber zur Zeit eine Weiterbildung zum Industriemeister Metall. Ich war früher schon im Betriebsrat aktiv und bin IGM-Mitglied .
Ich bin verheiratet und habe eine Tochter. Seit Jahren engagiere ich mich im Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins mit Nicaragua.
Ich bin seit 2007 Mitglied der Linkspartei und seit 2008 im Kreisvorstand.




Für ein soziales und fortschrittliches Ulm!
1.Die finanziellen Spielräume der Kommunen müssen gestärkt werden-deshalb:
1.1 Auflegung eines Investitionsprogrammes, Reform der Kommunalfinanzierung, Erhöhung d.Gewerbesteuer
2. Keine Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und der kommunalen Daseinsvorsorge, i.e. Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Altenpflege, Versorgungs- u. Entsorgungsbetriebe.
2.1.Schaffung mehr sozialer Wohnungen!
3.Öffentliche Aufträge dürfen nur an Firmen vergeben werden, die verpflichtend ökologisch arbeiten (Schadstoffreduzierung), und sich an Tariftreue halten.
4.Schulmittelfreiheit / gebührenfreie Ganztageskindereinrichtungen / Möglichkeiten des kostenfreien Mittagessens in Kindergärten u.Schulen / mehr Fachpersonal für Kindergärten.
geb.1961 in Ulm, Hochschulreife, Parkettlegermeister,seit 6 Jahren Kraftfahrer im Nah-u.Fernverkehr
Ehemaliges SPD-Mitglied, Mitglied bei ver.di, seit 2008 Mitglied "DIE LINKE"